Autor: Nicola

Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge

Der Trauspruch 1.Johannes 3,18: “Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.” Die ganze Textstelle Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen. Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm? Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. Was dahinter steckt Liebe ist nicht nur ein Wort. Zwar ist es wichtig, es einander immer wieder zu sagen. Aber das reicht nicht. Den Worten müssen im Alltag Taten folgen. Johannes spricht in seinem ersten Brief eigentlich von der Liebe unter den Gemeindemitgliedern. Doch für die Liebe zwischen Frau und Mann gilt das gleiche. Daher ist diese Textstelle perfekt für Paare, die sich in der Trauung ein liebevolles Zusammenleben versprechen möchten.  

Florian & Adelheid über Ehevorbereitung im Hochseilgarten

Die Ehe ist ja auch immer irgendwie ein Drahtseilakt: Man muss die Balance finden zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen des Partners. Das kann ganz schön wackelig sein und in manchen Situationen traut man sich beim Blick in den Abgrund nicht, den nächsten Schritt zu gehen. Da hilft es, wenn der Partner einem die Hand reicht. Deshalb ist es gar nicht so eine dumme Idee, den Balanceakt ganz praktisch auszuprobieren. Das Aktionszentrum Benediktbeuern organisiert deshalb einmal jährlich ein Ehevorbereitungsseminar im Hochseilgarten. Florian und Adelheid haben sich angemeldet und wir haben sie begleitet… Florian & Adelheid über Ehevorbereitung im Hochseilgarten

Jasmin und Steven über Dankbarkeit

Jasmin und Steven sind vor allem Dankbar für all die Hilfe, die sie währen der Hochzeitsplanung von Familie und Freunden erfahren haben. Besonders Jasmins Eltern standen ihnen bei den Vorbereitungen jederzeit zur Seite. Egal ob es darum ging, für die Änderungen eine Stunde lang zum Brautmoden-Geschäft in Kempten zu fahren oder individualisierte Kugelschreiber für das Gästebuch zu organisieren. Geschenke wünsche sie sich nicht von ihren Gästen – Hauptsache sie sind da und feiern mit. Dafür bedanken sie sich bei jedem mit einem kleinen Brief, in dem sie zum Beispiel erklären, warum sie die Eheringe rechts tragen und wieso sie sich für Schloss Tettnang als Ort der Feier entschieden haben. Wir sind dankbar für all die Hilfe, die wir bekommen haben Inzwischen ist ihnen die ganze Hochzeitsfeier aber gar nicht mehr so wichtig. Vor allem Jasmin, die zu Beginn ihrer Planung alles ganz perfekt haben wollte, tritt kurz vor der Hochzeit einen Schritt zurück und versucht sich darauf zu konzentrieren, was eigentlich zählt: das Versprechen, ihr Leben miteinander zu verbringen, in guten wie in schlechten Tagen. …

Meli&Ben heiraten

Meli & Ben heiraten für immer

Für  Melanie (28) und Ben (27) ist eine Trennung keine Option mehr. Da sind sich beide sicher. Und das obwohl sie selbst erlebt haben, dass nicht jede Ehe hält. Beide Eltern haben sich getrennt, haben inzwischen neue Partnerschaften. In Beziehungssachen sind sie für die beiden dennoch Vorbilder und gute Ratgeber: „Probleme in der Beziehung gleich offen und ehrlich anzusprechen, das haben wir uns zum Ziel gesetzt“, erklärt Melanie. Das habe sie von ihrer Mutter gelernt. Ihr Rezept für eine gute Beziehung haben Melanie und Ben bereits einige Zeit erprobt: Seit neun Jahren sind sie ein glückliches Paar. Auch auf Distanz. Denn gleich zu Beginn ihrer Liebesbeziehung mussten die beiden eine Fernbeziehung meistern, weil Melanie zum Studium nach England gezogen war. Damals sah es nicht gut aus für ihre Liebe, sie wollten sich trennen. Doch sie stellten schnell fest, dass sie ganz ohne den anderen nicht sein wollten. Sie sprachen lange, stellten Spielregeln für regelmäßige Telefonate und Treffen auf und siehe da: es die Beziehung hielt, entwickelte sich zu einer langfristigen Partnerschaft, in der jeder dem anderen …

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung Liebe

Der Trauspruch 1 Kor 13,13: Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe. Die ganze Textstelle Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib opferte, um mich zu rühmen, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts. Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat …

Mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen

Der Trauspruch Hoheslied 8, 7-8: Mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen, auch Ströme schwemmen sie nicht hinweg. Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses, nur verachten würde man ihn. Die ganze Textstelle Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel. Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Ja, draußen steht er an der Wand unsres Hauses; er blickt durch die Fenster, späht durch die Gitter. Der Geliebte spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch! Meine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand, dein Gesicht laß mich sehen, deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht. Der Geliebte ist mein, und ich bin sein. Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm! Stark wie der Tod ist die Liebe, die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt. Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen. Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen; auch Ströme schwemmen sie nicht weg. Böte einer für …

Ertragt einander und vergebt einander

Der Trauspruch Kolosser 3,13: Ertragt einander und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Die ganze Textstelle Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar! Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade. Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater Was dahinter steckt Der Text stammt aus in einem Brief des Apostel Paulus an eine neue Christengemeinde. In erster Linie beschreibt er seine …

Gerechtigkeit und Frieden küssen sich

Der Trauspruch Psalm 85,11: Es begegnen einander Huld und Treue; Gerechtigkeit und Friede küssen sich. Die ganze Textstelle Herr, der du bist vormals gnädig gewesen deinem Lande und hast erlöst die Gefangenen Jakobs; der du die Missetat vormals vergeben hast deinem Volk und all ihre Sünde bedeckt hast; – Sela – der du vormals hast all deinen Zorn fahren lassen und dich abgewandt von der Glut deines Zorns: Hilf uns, Gott, unser Heiland, und lass ab von deiner Ungnade über uns! Willst du denn ewiglich über uns zürnen und deinen Zorn walten lassen für und für? Willst du uns denn nicht wieder erquicken, dass dein Volk sich über dich freuen kann? Herr, zeige uns deine Gnade und gib uns dein Heil!Könnte ich doch hören, was Gott der Herr redet, dass er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen, auf dass sie nicht in Torheit geraten. Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten, dass in unserm Lande Ehre wohne; dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen; dass Treue auf …

Andrea über ihre freie Trauzeremonie

Andrea und Peter haben sich gegen eine kirchliche Hochzeit entschieden – sie wäre ihnen verlogen vorgekommen. Schließlich gehen sie auch sonst fast nie in die Kirche.  Trotzdem war es ihnen wichtig, nicht nur einen Vertrag vor dem Standesamt zu schließen, sondern ihre Liebe in den Fokus zu rücken. Dieses gegenseitige Versprechen, sich zu lieben für den Rest ihres Lebens, das wollten sie mit ihren Familien und Freunden teilen. Natürlich haben sie sich dafür das passende Ambiente gewünscht –  und auch gefunden: eine Wiese im Burghof von Schloss Prösels in Südtirol. Was  die beiden für ihre freie Trauung planen, wer ihnen dabei hilft und welchen Plan B sie für Regenwetter in petto haben: das erfahrt ihr im Video-Interview. Das sagt Andrea im Interview:  

Heiraten wie es uns gefällt - Warum das manchmal mit der Kirche nicht so einfach ist

Kirchliche Hochzeit wie es uns gefällt?

Warum das manchmal nicht so einfach ist Für eine kirchliche Hochzeit entscheiden sich nur noch weniger als die Hälfte aller Brautpaare in Deutschland und doch gehört für viele Paare eine Zeremonie in der Kirche dazu. Eigentlich eine Chance, junge Leute wieder in die Gotteshäuser zu holen. Doch die Vorstellungen von Brautpaaren und Pfarrern sind oft so unterschiedlich, dass sie schwer zusammenfinden. Warum sich junge Leute gegen eine kirchliche Trauung entscheiden, was sich Pfarrer von Brautpaaren wünschen und wie man die Kommunikation zwischen beiden erleichtern kann, darüber haben wir mit einem Brautpaar, einem Gemeinde-Pfarrer, einem Pastor und Katrin Laube gesprochen, die in Essen an einem Projekt arbeitet, das Hoffnung macht.   Kirchliche Hochzeit: auf der einen Seite steht das Sakrament der Ehe – auf der anderen Seite die Planung eines Events mit fünfzig, hundert oder noch mehr Gästen, das auch noch der eigenen Ästhetik entsprechen soll. Je nach Blickwinkel, steht mal die eine, mal die andere Seite im Vordergrund . Die Perspektive der Kirche ist dabei immer die gleiche: Es geht um das Sakrament. „Habe ich …