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Florian & Adelheid über Ehevorbereitung im Hochseilgarten

Die Ehe ist ja auch immer irgendwie ein Drahtseilakt: Man muss die Balance finden zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen des Partners. Das kann ganz schön wackelig sein und in manchen Situationen traut man sich beim Blick in den Abgrund nicht, den nächsten Schritt zu gehen. Da hilft es, wenn der Partner einem die Hand reicht. Deshalb ist es gar nicht so eine dumme Idee, den Balanceakt ganz praktisch auszuprobieren. Das Aktionszentrum Benediktbeuern organisiert deshalb einmal jährlich ein Ehevorbereitungsseminar im Hochseilgarten. Florian und Adelheid haben sich angemeldet und wir haben sie begleitet… Florian & Adelheid über Ehevorbereitung im Hochseilgarten

Jasmin und Steven über Dankbarkeit

Jasmin und Steven sind vor allem Dankbar für all die Hilfe, die sie währen der Hochzeitsplanung von Familie und Freunden erfahren haben. Besonders Jasmins Eltern standen ihnen bei den Vorbereitungen jederzeit zur Seite. Egal ob es darum ging, für die Änderungen eine Stunde lang zum Brautmoden-Geschäft in Kempten zu fahren oder individualisierte Kugelschreiber für das Gästebuch zu organisieren. Geschenke wünsche sie sich nicht von ihren Gästen – Hauptsache sie sind da und feiern mit. Dafür bedanken sie sich bei jedem mit einem kleinen Brief, in dem sie zum Beispiel erklären, warum sie die Eheringe rechts tragen und wieso sie sich für Schloss Tettnang als Ort der Feier entschieden haben. Wir sind dankbar für all die Hilfe, die wir bekommen haben Inzwischen ist ihnen die ganze Hochzeitsfeier aber gar nicht mehr so wichtig. Vor allem Jasmin, die zu Beginn ihrer Planung alles ganz perfekt haben wollte, tritt kurz vor der Hochzeit einen Schritt zurück und versucht sich darauf zu konzentrieren, was eigentlich zählt: das Versprechen, ihr Leben miteinander zu verbringen, in guten wie in schlechten Tagen. …

Andrea über ihre freie Trauzeremonie

Andrea und Peter haben sich gegen eine kirchliche Hochzeit entschieden – sie wäre ihnen verlogen vorgekommen. Schließlich gehen sie auch sonst fast nie in die Kirche.  Trotzdem war es ihnen wichtig, nicht nur einen Vertrag vor dem Standesamt zu schließen, sondern ihre Liebe in den Fokus zu rücken. Dieses gegenseitige Versprechen, sich zu lieben für den Rest ihres Lebens, das wollten sie mit ihren Familien und Freunden teilen. Natürlich haben sie sich dafür das passende Ambiente gewünscht –  und auch gefunden: eine Wiese im Burghof von Schloss Prösels in Südtirol. Was  die beiden für ihre freie Trauung planen, wer ihnen dabei hilft und welchen Plan B sie für Regenwetter in petto haben: das erfahrt ihr im Video-Interview. Das sagt Andrea im Interview:  

Heiraten wie es uns gefällt - Warum das manchmal mit der Kirche nicht so einfach ist

Kirchliche Hochzeit wie es uns gefällt?

Warum das manchmal nicht so einfach ist Für eine kirchliche Hochzeit entscheiden sich nur noch weniger als die Hälfte aller Brautpaare in Deutschland und doch gehört für viele Paare eine Zeremonie in der Kirche dazu. Eigentlich eine Chance, junge Leute wieder in die Gotteshäuser zu holen. Doch die Vorstellungen von Brautpaaren und Pfarrern sind oft so unterschiedlich, dass sie schwer zusammenfinden. Warum sich junge Leute gegen eine kirchliche Trauung entscheiden, was sich Pfarrer von Brautpaaren wünschen und wie man die Kommunikation zwischen beiden erleichtern kann, darüber haben wir mit einem Brautpaar, einem Gemeinde-Pfarrer, einem Pastor und Katrin Laube gesprochen, die in Essen an einem Projekt arbeitet, das Hoffnung macht.   Kirchliche Hochzeit: auf der einen Seite steht das Sakrament der Ehe – auf der anderen Seite die Planung eines Events mit fünfzig, hundert oder noch mehr Gästen, das auch noch der eigenen Ästhetik entsprechen soll. Je nach Blickwinkel, steht mal die eine, mal die andere Seite im Vordergrund . Die Perspektive der Kirche ist dabei immer die gleiche: Es geht um das Sakrament. „Habe ich …

Natalie und André über die Zeremonie

Eine katholische Zeremonie gehört für Natalie und André zu ihrer Hochzeit dazu. Traditionelle Elemente soll sie haben, soviel ist klar. Natürlich gehören dazu Kirchenlieder und Orgelmusik. Modern soll es in der Kirche trotzdem zugehen. Schließlich sollen ihre Hochzeitsgäste nicht in der Kirche stehen und darauf warten, dass der Gottesdienst endlich zu Ende geht. Lachen, weinen, singen – das wünscht sich Natalie für ihre katholische Hochzeit Natalie und André haben den Pfarrer gefunden, der ihre Wünsche an eine perfekte Zeremonie erfüllt. Zu Weihnachten haben sie in Natalies Heimatgemeinde seinen Gottesdienst besucht und sich auf Anhieb verliebt. Es wurde gelacht, geweint, sich umarmt. Genau das wollen sie für ihre Hochzeit. Von da an war klar: Er ist der Richtige. Die beiden hatten Glück: Er war bereit, das Brautpaar nicht in seiner eigenen Kirche zu trauen, sondern in der Traukirche, die sich Natalie und André schon zu Beginn ihrere Hochzeitsplanung ausgesucht hatten. Welche modernen Elemente Natalie und André für ihren Hochzeitsgottesdienst planen und warum es für sie wichtig ist, die Hochzeit mit Familie und Freunden zu teilen,  das haben …

Jasmin und Steven über die Macht der Worte

Worte  haben Macht – auch in der Liebe. „Wer liebt, kann Worte der Ermutigung sprechen“, sagt Papst Franziskus in Amoris Laetitia. Deshalb haben wir mit Jasmin und Steven darüber gesprochen, was Worte für sie bedeuten. Die beiden haben Anfang Juli katholisch geheiratet, in Wasserburg am Bodensee. Für Jasmin, die gerade ihren Abschluss in Öffentlichkeitsarbeit macht und leidenschaftlich gerne schreibt, haben Texte schon immer eine große Bedeutung gehabt. Deshalb haben sie ihre Hochzeitsvorbereitung schon früh unter ein literarisches Motto gestellt: „Ewig dein, ewig mein, ewig uns“ . Diesen Satz schrieb Ludwig van Bethoven an die unsterbliche Geliebte. Er begleitet die beiden schon seit langen Jahren durch ihre Beziehung, die nicht immer einfach war.  Einen katholischen Trauspruch haben die beiden erst viel später gewählt. Hinter der Bibelstelle aus dem Römerbrief stehen die beiden jedoch nicht minder: „Bleibt niemandem etwas schuldig, nur die Liebe schuldet ihr einander immer“. Was hinter diesem Trauspruch steckt, erklären wir übrigens unter dem Link. Was die beiden sonst noch über die Macht der Wort erzählen, erfahrt ihr im Video-Interview. Das sagen Jasmin & Steven:

André und Natalie über die Macht der Worte

Einen Trauspruch zu wählen wirkt auf den ersten Blick einfach. Hübsche Zitate gibt es haufenweise, im Internet finden sich tausende Vorschläge. Allein die Google-Suche fördert 382.000 Seiten zu Tage, die sich mit Trausprüchen beschäftigen. Schwer ist es, die richtige Wahl zu treffen. Schließlich hat der Trauspruch einiges Gewicht. Er soll nicht nur Leitmotiv des Traugottesdienstes sein sondern auch eine geistliche Leitlinie für die Ehe bieten. Da sollte das Zitat schon wie angegossen passen. unter der Rubrik Trautexte findet ihr auch auf heiraten wie es uns gefällt Vorschläge für Trausprüche und was sie wirklich bedeuten. Originalzitate aus der Bibel, die sich schön anhören Die Tradition des Trauspruchs stammt aus der evangelischen Kirche. Aber auch viele katholische Paare wie Natalie und André entscheiden sich heute, ihre Ehe unter ein biblisches Leitwort zu stellen.  Als wir die beiden im Mai zum Interview trafen, waren sie noch mitten in der Recherche. Sie wünschen sich ein Original-Zitat, das genau so in der Bibel steht. Drei oder vier hatten sie sich bereits herausgesucht, aber entscheiden konnten sie sich noch nicht. „Es ist …

Steven und Jasmin über Individualität und Inspiration

Something old, something new, something borrowed, something blue: Traditionen wie diese wollen Jasmin und Steven auf jeden Fall in ihre Hochzeit einfließen lassen – auch wenn sie nicht aus Deutschland stammen. Wichtig ist nur, dass es ihnen gefällt. Da verlassen sich die beiden ganz auf ihr Bauchgefühl. Was die beiden über Individualität denken und wo Jasmin überraschenderweise die meiste Inspiration für ihre Hochzeitsplanung gefunden hat, das verraten die beiden in diesem Video-Interview. Das sagen Steven und Jasmin

Andrea über Individualität und Inspiration

Eine traditionelle Hochzeit mit typischen Ritualen werden Andrea und Peter nicht feiern. Auf dem südtiroler Schloss Prösels wird es keine kirchliche Trauung geben, kein Baumstammsägen, keine Brautentführung und auch kein Sechs-Gänge-Menü mit kleinen Portiönchen auf Tellerchen. „Bei allen Entscheidungen ist uns die Individualität das wichtigste“, sagt Andrea bestimmt. Praktisch muss es sein Was Andrea dazu inspiriert hat? „Als Hochzeitsfotografin sehe ich total viel. Was mich aber viel mehr inspiriert, ist die Bequemlichkeit. Was ist praktisch, am Hochzeitstag wirklich gut zu handhaben? Danach richten sich unsere Entscheidungen“, erklärt sie. Das Brautpaar diskutiert „Natürlich möchte mal als Mädchen eine schöne Hochzeit haben“, gesteht Andrea. „Ich könnte Tischdeko bis ins Unmögliche vorbereiten.“ Aber sie plant ihre Hochzeit nicht alleine, ihr Bräutigam Peter entscheidet über alles mit – auch über die Tischdekoration. Oft ist er anderer Meinung, denkt vor allem praktisch. „Und damit hat er ja auch irgendwie Recht“, gibt Andrea zu. Trotzdem, manchmal muss man sich auch durchsetzen. Dann werden die Meinungsverschiedenheiten ausdiskutiert, bis der eine oder der andere nachgibt. Zum Glück gelingt das den beiden gut. Wohin Andreas innerer …

André und Natalie über Inspiration und Individualität

Am Anfang stand eine wage Idee, eine Hochzeitsinspiration. Jetzt ist es nicht mehr lang bis Natalie und André tatsächlich kirchlich heiraten. Nur noch drei Monate sind es. Wir haben mit Ihnen darüber gesprochen, was sie für ihre Planungen inspiriert, wieviel Individualität in ihrerer Hochzeit steckt und was Traditionen für sie bedeuten. Viele Ideen für ihre Hochzeit kommen Natalie über Nacht. Sie träumt, wacht auf und weiß danach genau, was sie will. Natürlich lässt sie sich auch von sozialen Netzwerken wie Instagram und Pinterest inspirieren. Aber alles, was nicht individuell zu ihrem Leben passt, wird aussortiert. Individueller Mix aus Individualität und Tradition Natalie und Andre lassen sich in ihren Entscheidungen auch von ihrem Glauben an Gott beeinflussen. Deshalb war eine kirchliche Trauung für sie immer besonders wichtig. Gesprochen haben sie über die konkrete Planung aber bis zum Frühling nicht besonders viel. Andere Planungsaufgaben waren einfach dringender. Klar war aber immer: ihre katholische Trauung soll einen biblischen Trauspruch bekommen. Feierlich soll die Trauung auf jeden Fall sein und alle klassischen Elemente enthalten. Ansonsten dürfen sich in die …