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Heiraten wie es uns gefällt - Warum das manchmal mit der Kirche nicht so einfach ist

Kirchliche Hochzeit wie es uns gefällt?

Warum das manchmal nicht so einfach ist Für eine kirchliche Hochzeit entscheiden sich nur noch weniger als die Hälfte aller Brautpaare in Deutschland und doch gehört für viele Paare eine Zeremonie in der Kirche dazu. Eigentlich eine Chance, junge Leute wieder in die Gotteshäuser zu holen. Doch die Vorstellungen von Brautpaaren und Pfarrern sind oft so unterschiedlich, dass sie schwer zusammenfinden. Warum sich junge Leute gegen eine kirchliche Trauung entscheiden, was sich Pfarrer von Brautpaaren wünschen und wie man die Kommunikation zwischen beiden erleichtern kann, darüber haben wir mit einem Brautpaar, einem Gemeinde-Pfarrer, einem Pastor und Katrin Laube gesprochen, die in Essen an einem Projekt arbeitet, das Hoffnung macht.   Kirchliche Hochzeit: auf der einen Seite steht das Sakrament der Ehe – auf der anderen Seite die Planung eines Events mit fünfzig, hundert oder noch mehr Gästen, das auch noch der eigenen Ästhetik entsprechen soll. Je nach Blickwinkel, steht mal die eine, mal die andere Seite im Vordergrund . Die Perspektive der Kirche ist dabei immer die gleiche: Es geht um das Sakrament. „Habe ich …

Natalie und André über die Zeremonie

Eine katholische Zeremonie gehört für Natalie und André zu ihrer Hochzeit dazu. Traditionelle Elemente soll sie haben, soviel ist klar. Natürlich gehören dazu Kirchenlieder und Orgelmusik. Modern soll es in der Kirche trotzdem zugehen. Schließlich sollen ihre Hochzeitsgäste nicht in der Kirche stehen und darauf warten, dass der Gottesdienst endlich zu Ende geht. Lachen, weinen, singen – das wünscht sich Natalie für ihre katholische Hochzeit Natalie und André haben den Pfarrer gefunden, der ihre Wünsche an eine perfekte Zeremonie erfüllt. Zu Weihnachten haben sie in Natalies Heimatgemeinde seinen Gottesdienst besucht und sich auf Anhieb verliebt. Es wurde gelacht, geweint, sich umarmt. Genau das wollen sie für ihre Hochzeit. Von da an war klar: Er ist der Richtige. Die beiden hatten Glück: Er war bereit, das Brautpaar nicht in seiner eigenen Kirche zu trauen, sondern in der Traukirche, die sich Natalie und André schon zu Beginn ihrere Hochzeitsplanung ausgesucht hatten. Welche modernen Elemente Natalie und André für ihren Hochzeitsgottesdienst planen und warum es für sie wichtig ist, die Hochzeit mit Familie und Freunden zu teilen,  das haben …

Jasmin und Steven über die Macht der Worte

Worte  haben Macht – auch in der Liebe. „Wer liebt, kann Worte der Ermutigung sprechen“, sagt Papst Franziskus in Amoris Laetitia. Deshalb haben wir mit Jasmin und Steven darüber gesprochen, was Worte für sie bedeuten. Die beiden haben Anfang Juli katholisch geheiratet, in Wasserburg am Bodensee. Für Jasmin, die gerade ihren Abschluss in Öffentlichkeitsarbeit macht und leidenschaftlich gerne schreibt, haben Texte schon immer eine große Bedeutung gehabt. Deshalb haben sie ihre Hochzeitsvorbereitung schon früh unter ein literarisches Motto gestellt: „Ewig dein, ewig mein, ewig uns“ . Diesen Satz schrieb Ludwig van Bethoven an die unsterbliche Geliebte. Er begleitet die beiden schon seit langen Jahren durch ihre Beziehung, die nicht immer einfach war.  Einen katholischen Trauspruch haben die beiden erst viel später gewählt. Hinter der Bibelstelle aus dem Römerbrief stehen die beiden jedoch nicht minder: „Bleibt niemandem etwas schuldig, nur die Liebe schuldet ihr einander immer“. Was hinter diesem Trauspruch steckt, erklären wir übrigens unter dem Link. Was die beiden sonst noch über die Macht der Wort erzählen, erfahrt ihr im Video-Interview. Das sagen Jasmin & Steven:

André und Natalie über die Macht der Worte

Einen Trauspruch zu wählen wirkt auf den ersten Blick einfach. Hübsche Zitate gibt es haufenweise, im Internet finden sich tausende Vorschläge. Allein die Google-Suche fördert 382.000 Seiten zu Tage, die sich mit Trausprüchen beschäftigen. Schwer ist es, die richtige Wahl zu treffen. Schließlich hat der Trauspruch einiges Gewicht. Er soll nicht nur Leitmotiv des Traugottesdienstes sein sondern auch eine geistliche Leitlinie für die Ehe bieten. Da sollte das Zitat schon wie angegossen passen. unter der Rubrik Trautexte findet ihr auch auf heiraten wie es uns gefällt Vorschläge für Trausprüche und was sie wirklich bedeuten. Originalzitate aus der Bibel, die sich schön anhören Die Tradition des Trauspruchs stammt aus der evangelischen Kirche. Aber auch viele katholische Paare wie Natalie und André entscheiden sich heute, ihre Ehe unter ein biblisches Leitwort zu stellen.  Als wir die beiden im Mai zum Interview trafen, waren sie noch mitten in der Recherche. Sie wünschen sich ein Original-Zitat, das genau so in der Bibel steht. Drei oder vier hatten sie sich bereits herausgesucht, aber entscheiden konnten sie sich noch nicht. „Es ist …

Steven und Jasmin über Individualität und Inspiration

Something old, something new, something borrowed, something blue: Traditionen wie diese wollen Jasmin und Steven auf jeden Fall in ihre Hochzeit einfließen lassen – auch wenn sie nicht aus Deutschland stammen. Wichtig ist nur, dass es ihnen gefällt. Da verlassen sich die beiden ganz auf ihr Bauchgefühl. Was die beiden über Individualität denken und wo Jasmin überraschenderweise die meiste Inspiration für ihre Hochzeitsplanung gefunden hat, das verraten die beiden in diesem Video-Interview. Das sagen Steven und Jasmin

Andrea über Individualität und Inspiration

Eine traditionelle Hochzeit mit typischen Ritualen werden Andrea und Peter nicht feiern. Auf dem südtiroler Schloss Prösels wird es keine kirchliche Trauung geben, kein Baumstammsägen, keine Brautentführung und auch kein Sechs-Gänge-Menü mit kleinen Portiönchen auf Tellerchen. „Bei allen Entscheidungen ist uns die Individualität das wichtigste“, sagt Andrea bestimmt. Praktisch muss es sein Was Andrea dazu inspiriert hat? „Als Hochzeitsfotografin sehe ich total viel. Was mich aber viel mehr inspiriert, ist die Bequemlichkeit. Was ist praktisch, am Hochzeitstag wirklich gut zu handhaben? Danach richten sich unsere Entscheidungen“, erklärt sie. Das Brautpaar diskutiert „Natürlich möchte mal als Mädchen eine schöne Hochzeit haben“, gesteht Andrea. „Ich könnte Tischdeko bis ins Unmögliche vorbereiten.“ Aber sie plant ihre Hochzeit nicht alleine, ihr Bräutigam Peter entscheidet über alles mit – auch über die Tischdekoration. Oft ist er anderer Meinung, denkt vor allem praktisch. „Und damit hat er ja auch irgendwie Recht“, gibt Andrea zu. Trotzdem, manchmal muss man sich auch durchsetzen. Dann werden die Meinungsverschiedenheiten ausdiskutiert, bis der eine oder der andere nachgibt. Zum Glück gelingt das den beiden gut. Wohin Andreas innerer …

André und Natalie über Inspiration und Individualität

Am Anfang stand eine wage Idee, eine Hochzeitsinspiration. Jetzt ist es nicht mehr lang bis Natalie und André tatsächlich kirchlich heiraten. Nur noch drei Monate sind es. Wir haben mit Ihnen darüber gesprochen, was sie für ihre Planungen inspiriert, wieviel Individualität in ihrerer Hochzeit steckt und was Traditionen für sie bedeuten. Viele Ideen für ihre Hochzeit kommen Natalie über Nacht. Sie träumt, wacht auf und weiß danach genau, was sie will. Natürlich lässt sie sich auch von sozialen Netzwerken wie Instagram und Pinterest inspirieren. Aber alles, was nicht individuell zu ihrem Leben passt, wird aussortiert. Individueller Mix aus Individualität und Tradition Natalie und Andre lassen sich in ihren Entscheidungen auch von ihrem Glauben an Gott beeinflussen. Deshalb war eine kirchliche Trauung für sie immer besonders wichtig. Gesprochen haben sie über die konkrete Planung aber bis zum Frühling nicht besonders viel. Andere Planungsaufgaben waren einfach dringender. Klar war aber immer: ihre katholische Trauung soll einen biblischen Trauspruch bekommen. Feierlich soll die Trauung auf jeden Fall sein und alle klassischen Elemente enthalten. Ansonsten dürfen sich in die …

Jasmin & Steven über Optimismus und Zweifel

Steven und Jasmin über Optimismus und Zweifel

„Ich glaube, Vertrauen spielt eine ganz große Rolle“, sagt Steven. Wir treffen ihn und Jasmin bei ihrer Traukirche am Bodensee zu einem Sonntagsspaziergang. Wir unterhalten uns über Optimismus und Zweifel. Und darüber, warum Steven optimistisch in die Zukunft schaut. Das ist er nämlich. Sehr sogar. Trotz vieler Entwicklungen in der Welt, die einen schon daran zweifeln lassen können, dass alles gut wird. Aber warum zweifeln, wenn man nichts daran ändern kann? „Ich nehme alles so, wie’s kommt und mache das Beste daraus – egal wie es kommt“, erklärt er.  Das Vertrauen in Jasmin und ihre gemeinsame Beziehung ist dafür besonders wichtig. „Auch das Vertrauen in unsere Familie und unsere Freunde speilt eine große Rolle“, ergänzt Jasmin und hat dabei auch ihre Hochzeitsplanung vor Augen. Die beiden geben bestimmte Aufgaben komplett ab und lassen sich vom Ergebnis überraschen. Das bedeutet viel – gerade für jemanden wir Jasmin, die sich wünscht, dass ihre Hochzeit perfekt wird. Frei von Zweifeln sind die beiden trotzdem nicht: War die Entscheidung für diesen DJ die richtige? Hätte man diesen oder jenen …

Andrea über Optimismus & Zweifel

Andrea über Optimismus und Zweifel

Über Zweifel und Optimismus haben wir mit Andrea gesprochen, die diesen Sommer in ihrer Heimat Südtirol heiratet. Was die Hochzeitsplanung angeht ist sie schon manchmal etwas unsicher: „Klar, gibt man für die Hochzeit viel Geld aus“, sagt sie. Aber deshalb sollte man nicht verzweifeln: „Die Hochzeit ist für uns etwas wunderschönes, auf das wir uns sehr freuen – aber sie ist nicht alles für uns.“ Was Zweifeln für sie wirklich bedeutet und warum sie Zweifel im Gegensatz zu Bräutigam André nicht negativ findet, erklärt sie im Video-Interview. „Der Moment des Zweifelns ist nicht der Schönste, aber man geht um so stärker daraus hervor“   Was Andrea über Optimismus und Zweifel sagt: