Trautexte
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Wohin du gehst, dahin gehe auch ich

Der Trauspruch

Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich.

Die Textstelle

In jenen Tagen gab Orpa ihrer Schwiegermutter den Abschiedskuß, während Rut nicht von ihr ließ. Noomi sagte: Du siehst, deine Schwägerin kehrt heim zu ihrem Volk und zu ihrem Gott. Folge ihr doch! Rut antwortete: Dränge mich nicht, dich zu verlassen und umzukehren. Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe auch ich, da will ich begraben sein. Der Herr soll mir dies und das antun – nur der Tod wird mich von dir scheiden. (Rut 1,14b–17)

Was dahinter steckt

Die Israelitin Noomi ist einst mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen ausgewandert. In der neuen Heimat haben die Söhne sich verliebt und geheiratet. Solche Liebesgeschichten kennen wir auch aus unserem modernen Alltag, in dem Menschen nicht immer dort leben, wo sie geboren wurden.

Doch sowohl Noomis Mann als auch ihre Söhne sind gestorben. Plötzlich fühlt sie sich alleine in der Fremde und sie möchte in ihre Heimat zurückkehren. Ihre Schwiegertochter Rut entschließt sich, mit ihr zu gehen, und bindet sich mit einem eindrucksvollen Treueversprechen an Noomi, ihre Familie, ihr Volk und auch ihren Gott. In Betlehem, der Heimat vonNoomi, heiratet sie später noch einmal – einen von Noomis Verwandten. Sie wird die Urgroßmutter des Königs David und damit eine Urahnin Jesu.

Trauspruch: Rut 1, 14b-17: Wohin du gehst, dahin gehe auch ich

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