Autor: Nicola

Andrea über Individualität und Inspiration

Eine traditionelle Hochzeit mit typischen Ritualen werden Andrea und Peter nicht feiern. Auf dem südtiroler Schloss Prösels wird es keine kirchliche Trauung geben, kein Baumstammsägen, keine Brautentführung und auch kein Sechs-Gänge-Menü mit kleinen Portiönchen auf Tellerchen. „Bei allen Entscheidungen ist uns die Individualität das wichtigste“, sagt Andrea bestimmt. Praktisch muss es sein Was Andrea dazu inspiriert hat? „Als Hochzeitsfotografin sehe ich total viel. Was mich aber viel mehr inspiriert, ist die Bequemlichkeit. Was ist praktisch, am Hochzeitstag wirklich gut zu handhaben? Danach richten sich unsere Entscheidungen“, erklärt sie. Das Brautpaar diskutiert „Natürlich möchte mal als Mädchen eine schöne Hochzeit haben“, gesteht Andrea. „Ich könnte Tischdeko bis ins Unmögliche vorbereiten.“ Aber sie plant ihre Hochzeit nicht alleine, ihr Bräutigam Peter entscheidet über alles mit – auch über die Tischdekoration. Oft ist er anderer Meinung, denkt vor allem praktisch. „Und damit hat er ja auch irgendwie Recht“, gibt Andrea zu. Trotzdem, manchmal muss man sich auch durchsetzen. Dann werden die Meinungsverschiedenheiten ausdiskutiert, bis der eine oder der andere nachgibt. Zum Glück gelingt das den beiden gut. Wohin Andreas innerer …

André und Natalie über Inspiration und Individualität

Am Anfang stand eine wage Idee, eine Hochzeitsinspiration. Jetzt ist es nicht mehr lang bis Natalie und André tatsächlich kirchlich heiraten. Nur noch drei Monate sind es. Wir haben mit Ihnen darüber gesprochen, was sie für ihre Planungen inspiriert, wieviel Individualität in ihrerer Hochzeit steckt und was Traditionen für sie bedeuten. Viele Ideen für ihre Hochzeit kommen Natalie über Nacht. Sie träumt, wacht auf und weiß danach genau, was sie will. Natürlich lässt sie sich auch von sozialen Netzwerken wie Instagram und Pinterest inspirieren. Aber alles, was nicht individuell zu ihrem Leben passt, wird aussortiert. Individueller Mix aus Individualität und Tradition Natalie und Andre lassen sich in ihren Entscheidungen auch von ihrem Glauben an Gott beeinflussen. Deshalb war eine kirchliche Trauung für sie immer besonders wichtig. Gesprochen haben sie über die konkrete Planung aber bis zum Frühling nicht besonders viel. Andere Planungsaufgaben waren einfach dringender. Klar war aber immer: ihre katholische Trauung soll einen biblischen Trauspruch bekommen. Feierlich soll die Trauung auf jeden Fall sein und alle klassischen Elemente enthalten. Ansonsten dürfen sich in die …

Rachel & Andreas heiraten

Als Rachel und Andreas sich kennen lernten, war Rachel 16, konnte ihn nur aus der Ferne anhimmeln. Noch war sie nicht interessant für Andreas. Erst einige Jahre später trafen sie sich in einer Bar wieder. Rachel sah ihre Chance und sprach ihn an. Auf den ersten Kuss musste sie allerdings noch einige Dates warten. „Er hat mich ganz schön zappeln lassen“, erinnert sie sich. Seit September 2010 sind sie nun ein Paar.  Diesen Juli – im siebten Jahr ihrer Beziehung – wollen sie heiraten.   Wilde Blätterranken statt Rosa Sowohl standesamtlich als auch kirchlich wollen Rachel und Andreas „Ja“ zu einander sagen. Schnell hatten sie sich für ein Schloss als Location entschieden. Vintage und viel rosa wünschte sie sich. Nach einigen Monaten der Planung aber hat sich Rachels  Meinung dazu verändert: „Mittlerweile nervt mich das alles, ich kann es nicht mehr sehen.“  Viel lieber würde sie jetzt Barfuß in einem Tippie Zelt heiraten, mit Federn und Traumfängern. „Das lässt sich aber nicht mehr ändern und deshalb werden wir das Beste daraus machen“, erklärt Rachel. Deshalb hat sie …

Jasmin & Steven über Optimismus und Zweifel

Steven und Jasmin über Optimismus und Zweifel

„Ich glaube, Vertrauen spielt eine ganz große Rolle“, sagt Steven. Wir treffen ihn und Jasmin bei ihrer Traukirche am Bodensee zu einem Sonntagsspaziergang. Wir unterhalten uns über Optimismus und Zweifel. Und darüber, warum Steven optimistisch in die Zukunft schaut. Das ist er nämlich. Sehr sogar. Trotz vieler Entwicklungen in der Welt, die einen schon daran zweifeln lassen können, dass alles gut wird. Aber warum zweifeln, wenn man nichts daran ändern kann? „Ich nehme alles so, wie’s kommt und mache das Beste daraus – egal wie es kommt“, erklärt er.  Das Vertrauen in Jasmin und ihre gemeinsame Beziehung ist dafür besonders wichtig. „Auch das Vertrauen in unsere Familie und unsere Freunde speilt eine große Rolle“, ergänzt Jasmin und hat dabei auch ihre Hochzeitsplanung vor Augen. Die beiden geben bestimmte Aufgaben komplett ab und lassen sich vom Ergebnis überraschen. Das bedeutet viel – gerade für jemanden wir Jasmin, die sich wünscht, dass ihre Hochzeit perfekt wird. Frei von Zweifeln sind die beiden trotzdem nicht: War die Entscheidung für diesen DJ die richtige? Hätte man diesen oder jenen …

Die kirchliche Trauung – Broschüre für Brautpaare aus Würzburg

Wie läuft ein kirchliche Trauung in der katholischen Kirche eigentlich wirklich ab? Was, wenn mein Partner einer anderen Konfession angehört? Wo finde ich interessante Textstellen für die Vorbereitung des Traugottesdienstes? Und wieviele Lieder muss ich eigentlich aussuchen? Wenn die Trauung näher rückt und die Planung des Gottesdienstes ins Detail geht, stellen sich Brautpaaren viele Fragen. Die wenigsten sind einfach zu beantworten. Erst recht, wenn man nicht jeden Sonntag in die Kirche geht. Symbole zur Hochzeit Das Referat Ehe- und Familienseelsorg der Diözese Würzburg hat für Brautpaare eine aufwendig gestaltete Broschüre entwickelt. Sie enthält nicht nur Vorschläge für Texte und Kirchenlieder. Auch Hintergründe verschiedener Symbole rund um die Trauung werden beleuchtet. Der Brautstrauß zum Bespiel symbolisiert Leben und Heilung. Insbesondere der Rosmarin galt früher als Hochzeitspflanze, weil er im Mittelalter im Ruf stand, böse Geister zu vertreiben. Deshalb trugen Bräute früher einen Kranz aus Rosmarin im Haar. Hier könnt ihr euch die Broschüre runterladen.  

Trauspruch: Ihr seid das Licht der Welt (Mt 5,13-16)

Ihr seid das Licht der Welt

Der Trauspruch Ihr seid das Licht der Welt. Die Textstelle In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.(Mt 5,13–16) Was dahinter steckt Dieser Text stammt aus der Bergpredigt, einer der zentralen Reden Jesu. Darin legt er seinen Hörern Grundhaltungen nahe, die ihr Leben und ihre Beziehungen zu Gott und den Menschen prägen sollen. Liebe ist eine davon. Das Licht, von dem hier die Rede ist, ist Sinnbild für die Liebe. Diese Liebe, die insbesondere Brautpaare am Tag ihrer Hochzeit ausstrahlen, sollen …

Trauspruch: Wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein. (Matthäus 20, 25)

Wer bei euch groß sein will

Der Trauspruch Wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein. Die Textstelle In jener Zeit rief Jesus seine Jünger zu sich und sagte: Ihr wißt, daß die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen mißbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. (Mt 20,25–28) Was dahinter steckt Frei nach J.F. Kennedy: Frage nicht, was dein Ehepartner für dich tun kann, überlege, was du für deinen Partner tun kannst. In diesem Text aus dem Matthäus-Evangelium geht es um Haltung, Lebenseinstellung, Grundsätze: Jesus empfiehlt seinen Jüngern gegenseitige Dienstbereitschaft und Nächstenliebe als Grundlage für ein funktionierendes Zusammenleben. Diese Haltung gilt natürlich nicht nur im Großen, für Herrscher und in der Politik. Sie ist auch ein Erfolgsgeheimnis für die Ehe.

Andrea über Optimismus & Zweifel

Andrea über Optimismus und Zweifel

Über Zweifel und Optimismus haben wir mit Andrea gesprochen, die diesen Sommer in ihrer Heimat Südtirol heiratet. Was die Hochzeitsplanung angeht ist sie schon manchmal etwas unsicher: „Klar, gibt man für die Hochzeit viel Geld aus“, sagt sie. Aber deshalb sollte man nicht verzweifeln: „Die Hochzeit ist für uns etwas wunderschönes, auf das wir uns sehr freuen – aber sie ist nicht alles für uns.“ Was Zweifeln für sie wirklich bedeutet und warum sie Zweifel im Gegensatz zu Bräutigam André nicht negativ findet, erklärt sie im Video-Interview. „Der Moment des Zweifelns ist nicht der Schönste, aber man geht um so stärker daraus hervor“   Was Andrea über Optimismus und Zweifel sagt:

heiraten wie es uns gefällt - Unsere Brautpaare 2o17: Tanja & Haiko

Tanja & Haiko heiraten

Zufall? Schicksal? Nennt es wie ihr wollt. Als Tanja (26) und Haiko (33) bei einem Eishockey-Spiel der Krefeld Pinguine kennen lernten, stellten sie jedenfalls fest, dass sie aus dem selben Ort in Nordrhein-Westfalen stammen und unabhängig von einander in nahegelegenen Orten in Baden-Württemberg lebten und arbeiteten. Dort trafen sie sich wieder, verliebten sich. Seit November 2012 sind sie ein Paar. Tanja & Haiko heiraten in ihrer Taufkirche Geheiratet wird am 15. Juli 2017 in der nordrhein-westfälischen Heimat. Ziemlich genau ein Jahr nach Haikos Antrag. Am ersten Urlaubstag stand er auf einer Plattform oberhalb der Piazza del Popolo in Rom. Während die Sonne unterging fragte er Tanja, ob sie ihn heiraten wolle. „Der gesamte Urlaub hat durch das einmalige Ereignis am ersten Abend natürlich eine ganz besondere Atmosphäre gehabt, an die wir uns gerne erinnern“, erinnert sich Tanja. In der katholischen Kirche von Wachtendonk/Wankum werden sie getraut. Hier ist Tanja schon getauft worden und hat die Erstkommunion gefeierte. „Wegen des persönlichen Bezugs, bedeutet es mir total viel hier auch zu heiraten“, sagt Tanja. Gemeinsame Ideen verwirklichen …